Markus Rinderspacher in Baar-Ebenhausen

Markus Rinderspacher, neuer Chef der SPD-Fraktion im Münchner Maximilianeum, ist zum Ortsverband nach Baar-Ebenhausen gekommen. Am heutigen Donnerstag war der 40-Jährige beim politischen Jahresausklang der SPD Baar-Ebenhausen zu Gast.

Rinderspacher macht den Genossen Mut

Die anwesenden Mitglieder des Ortsverbandes diskutierten mit dem Landespolitiker, nach dessen halbstündiger Rede, über Sach- und Fachthemen: Es ging um Kinderbetreuung, Bildung (u.a. Hauptschulreform) und um soziale Gerechtigkeit. Das sei ja ganz munter bei den Genossen im Paartal, kommentierte der Gast aus München die Beteiligung seiner Parteifreunde.

Dem eigenen Parteivolk versuchte Rinderspacher Hoffnung für einen neuen sozialdemokratischen Frühling zu machen: Im Landtag sei bereits erkennbar, dass die eigenen Kräfte mit den Regierungsprotagonisten argumentativ mindestens auf Augenhöhe seien. Allerdings hätte sich die Parteielite offenbar zu sehr von den Sorgen und Nöten der Basis entfernt: „Wir müssen mehr rausgehen; wir sind noch zu wenig draußen.“

Die Vorstandschaft zieht eine positive Bilanz: Die Zusammenarbeit mit dem neuen CSU-Bürgermeister Ludwig Wayand sei gut, die SPD sehe ihre eigenen Vorschläge aufgegriffen. Allerdings müssten allen schönen Ankündigungen der Rathausspitze nun auch noch Taten folgen. Für 2010 wurde ein Jubiläumsfest angekündigt: 90 Jahre Sozialdemokratie im Ort und die anstehende 50. Ausgabe des Parteiblattes „Der rote Spatz“.

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SPD Ortsverband Baar-Ebenhausen

Die Sozialdemokratie in Baar-Ebenhausen gibt es bereits seit 1920. Im Kommunalwahljahr feiert der SPD Ortsverband Baar-Ebenhausen damit seinen 100 Geburtstag. In all den Jahren engagieren sich Bürger aus dem Ort konsequent und mit viel Herzblut und Engagement für kommunalpolitische Belange.

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