Vielen Dank für ihre Stimmen

Thomas Ruckdäschel holte für die SPD als Bürgermeisterkandidat 19,34 % der Stimmen. Ludwig Wayand wurde als Amtsinhaber mit 80,66 % der Stimmen erneut zum Rathauschef gewählt.

Ein respektables Ergebnis für den Gewerkschaftssekretär, der sich als einziger Herausforderer stellte und gegen den Amtsinhaber angetreten ist. Der neue Gemeinderat in Baar-Ebenhausen wird aus 20 Personen bestehen. Die Freien Wähler konnten bei der Wahl fünf Sitze für sich erreichen. Die SPD (mit Kandididaten der Grünen) erreichte vier Gemeinderatssitze. Die CSU errang 11 Sitze im Gemeinderat.

Von den gut 4000 Stimmberechtigten machten 2375 von ihrem Wahlrecht Gebrauch, was einer Wahlbeteiligung von 58,4 Prozent entspricht (2008 waren es noch 60 Prozent). Die CSU kommt auf 52,2 Prozent und kann sich damit im Vergleich zu 2008 um fast 6,5 Prozent verbessern. Die Freien Wähler erreichen 26,2 Prozent und damit nahezu drei Prozent weniger als zuletzt. Auch die SPD muss Einbußen verzeichnen: Von 25,2 geht es zurück auf 21,6 Prozent.

Da Baar-Ebenhausen seit kurzem offiziell mehr als 5000 Einwohner hat, ist auch die Zahl der Gemeinderäte von 16 auf 20 gestiegen. Die CSU stellt im vergrößerten Kommunalparlament elf Gemeinderäte und hat damit die absolute Mehrheit. Hier die Ergebnisse: Christian Aschenbrenner 1875 Stimmen, Kurt Mirlach 1832, Franz Sedlmeier 1704, Martin Bergmaier 1565, Maria Sudler 1449, Helmut Kirstein 1396, Stefan Erl 1293, Karin Seidl 1093, Christian Fischer 992, Christian Graßl 941 und Gerd Leppmeier 842 Stimmen.

Die Ergebnisse der einzelnen Fraktionen:

Als SPD errage wir vier Sitze im Gemeinderat: Annemarie Meyer 1324 Stimmen, Thomas Ruckdäschel 1042, Elisabeth Pamler 1026 und Stefan Behr 675 Stimmen.

Freie Wähler (FW): Sepp Rothe 1649 Stimmen, Karl Schrott 1630, Thomas Peter 834, Josef Wohlsperger 756 und Jens Schweiger 705 Stimmen.

CSU: Christian Aschenbrenner 1875 Stimmen, Kurt Mirlach 1832, Franz Sedlmeier 1704, Martin Bergmaier 1565, Maria Sudler 1449, Helmut Kirstein 1396, Stefan Erl 1293, Karin Seidl 1093, Christian Fischer 992, Christian Graßl 941 und Gerd Leppmeier 842 Stimmen.

Von den gut 4000 Stimmberechtigten machten 2375 von ihrem Wahlrecht Gebrauch, was einer Wahlbeteiligung von 58,4 Prozent entspricht (2008 waren es noch 60 Prozent). Die CSU kommt auf 52,2 Prozent und kann sich damit im Vergleich zu 2008 um fast 6,5 Prozent verbessern. Die Freien Wähler erreichen 26,2 Prozent und damit nahezu drei Prozent weniger als zuletzt. Auch die SPD muss Einbußen verzeichnen: Von 25,2 geht es zurück auf 21,6 Prozent.

„Ein bisschen enttäuschend ist das schon“, sagt 2. Bürgermeister Karl Schrott (FW). Erst bei der Auszählung des letzten Wahllokals verloren die FW den sechsten Sitz, der ihr Ziel gewesen war und den sie bis dahin gehalten hatten. Dabei habe man im Gemeinderat gut gearbeitet. Die FW hatten auf einen Bürgermeisterkandidaten verzichtet.

„Etwas mehr hätten wir uns schon erwartet“, sagt auch Thomas Ruckdäschel (SPD). Von den zusätzlichen Mandaten wollte man eines erobern, was auch fast geklappt hätte – aber eben nur fast. Auch die Verhinderung der absoluten Mehrheit sei nicht gelungen.

Man habe auf bewährte Leute gesetzt, aber auch Junge zum Zug kommen lassen und alle Bereiche abgedeckt, heißt es bei der CSU. So sei zu erklären, dass etwa der Realschullehrer Christian Aschenbrenner das Kunststück schaffte, von Listenplatz zwölf aus die meisten Stimmen aller Gemeinderäte zu holen.

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SPD Ortsverband Baar-Ebenhausen

Die Sozialdemokratie in Baar-Ebenhausen gibt es bereits seit 1920. Im Kommunalwahljahr feiert der SPD Ortsverband Baar-Ebenhausen damit seinen 100 Geburtstag. In all den Jahren engagieren sich Bürger aus dem Ort konsequent und mit viel Herzblut und Engagement für kommunalpolitische Belange.

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Ein Gedanke zu “Vielen Dank für ihre Stimmen

  1. Durch den Austritt des ehemaligen Fraktionssprechers Stefan Behr aus der SPD-Fraktion nur vier Wochen nach der Gemeinderatswahl verliert die SPD einen als Partei gewonnene Sitz. Behr wechselt parteilos zur Fraktion der CSU, noch ehe die eigentliche Arbeit des neuen Gemeinderates überhaupt begonnen hat. Denn die neue Legislaturperiode startet zum 01.05.2020.

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